GALA D'OPERA

GALA D'OPERA

Volker Höh

Operngala: Mozart, Rossini, Verdi, Carulli auf Originalinstrumenten

Belcanto auf der Gitarre, sozusagen "Gesang der Hände", bietet das Programm des Gitarristen Volker Höh mit Opernparaphrasen des 18. und 19. Jahrhunderts.
Für die Virtuosen ihrer Zeit war es selbstverständlich, dass sie die berühmtesten Melodien aus den aktuellen Opern in ihrem Repertoire hatten. Diese Melodien waren ein "Muss" in den Programmen eines Zeitalters ohne Radio und CD-Spieler. Gerade auch die Gitarre erlebte in dieser Zeit einen unvergleichlichen Aufschwung und Höhepunkt.
Und wenn, wie im vorliegenden Fall, die Bearbeiter selbst zu den vortrefflichsten Instrumentalvirtuosen und Komponisten ihres Instrumentes zählten, welche die besten und damals berühmtesten "Hits" für ihren eigenen Gebrauch einrichteten, kann das Ergebnis zu den Glücksfällen dieser Kompositionsgattung gerechnet werden.

Das Instrumentarium zeigt die Entwicklung der Gitarre durch das 19. Jahrhundert: Von der Wiener Biedermeiergitarre zur vorwiegend für kammermusikalische Zwecke gebrauchten Terzgitarre, über die zehnsaitige romantische Gitarre bis hin zur sogenannten "Spanischen Gitarre" Anfang des 20. Jahrhunderts.


Naxos 8.551230

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Pressestimmen

Die Aufnahme kann … als wirklich gelungen bezeichnet werden.
S. Rauch, concertino 3/2006

Das Programm ist konsequent zusammengestellt. Den Auftakt bilden beeindruckende Variationen über Don Giovannis Arie "Reich mir die Hand mein Leben", schwelgend und prasselnd auf einer Stauffer-Gitarre; es folgt Rossini … funkensprühend gespielt. … Es erklingt eine Perle der romantischen Gitarrenmusik, die Fantasie über den "Barbier von Sevilla", ein Potpourri voller Überraschungen … Den genialen Abschluss bildet Carullis L'Orage, eine Mini-Oper mit gesprochenen Zwischentiteln: Volker Höh spielt (und spricht) mit einer kleinen, feinen Ironie, die diese Opernstunde wohltuend würzt.
W. Ulrichs, Akustik Gitarre 6/2005

Opernball: Höhs "Gala d'Oper" glänzt im Licht der Kristalllüster … eine gitarristische Bravourleistung.
Höh erzeugt nicht zuletzt durch den Einsatz der historischen Instrumente ein individuelles und warmes Klangbild, das nicht von technischem Showgehabe bestimmt wird, aber dennoch die gebotene Virtuosität nicht fehlen lässt.
Gitarre aktuell, 3/2005

Inhalt

[1] Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Grandes Variations sur »Don Juan«
arr. J.N. de Bobrowicz op. 6 (1805-1881)
EDITIONS ORPHEÉ Gitarre 1
10:40

[2] Gioacchino Rossini (1792-1868)
Sinfonia per opera »La Cenerentola«
arr. Mauro Giuliani (1781-1829)
ZIMMERMANN VERLAG Gitarre 1 7:44

[3] Fantaisie Varieé sur la Romance d'»Otello«
arr. Zani de Ferranti (1801-1878)
CHANTERELLE Gitarre 2
10:17

[4] »Der Barbier von Sevilla«
arr. Johann K. Mertz op. 8, Nr. 23 (1806-1856)
CHANTERELLE Gitarre 3
11:25

[5] Giuseppe Verdi (1813-1901)
Fantasia sobre motivos de »La Triviata«
arr. Julián Arcas (1831-1882)
SONETO Gitarre 4
6:58

[6] Ferdinando Carulli (1770-1841)
»L'Orage« Sonate sentimentale op. 2
ZIMMERMANN VERLAG Gitarre 4
9:43

Gesamtspielzeit: 56:47